Dekanat Kempten

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Feed von der Mustergemeinde Philipus
Aktualisiert: vor 17 Minuten 34 Sekunden

Vortrag an der Hochschule

vor 3 Stunden 36 Minuten

"Korruption - Wer gut schmiert, der gut fährt?"

Zu diesem Vortrag lädt die Ökumenische Hochschulgemeinde ein. Korruption ist weit verbreitet und das keineswegs nur in Entwicklungsländern. Dr. Michael Heisel, Leiter der Regionalgruppe München von Transparency International, zeigt Praktiken und Folgen von Korruption auf. Unter anderem beschädigt sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den entstehenden volswirtschaftlichen Schaden zahlen wir alle. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei.

Montag, 29. April 2019
19.00 - 20.30 Uhr

Hochschule Kempten
Bahnhofstr. 61
Gebäude S
Hörsaal 0.11

 

Auf, zur 7. Ökumenischen Nacht der Kirchen!

24. April 2019 - 13:56

Am Freitag, den 17. Mai 2019 ist es wieder soweit. Alle Informationen, Programm, teilnehmende Gemeinden usw. finden Sie h i e r.

Schwabenbrief von der Landessynode

29. März 2019 - 7:38

Liebe Kirchenvorsteher_innen im Kirchenkreis Augsburg,
wir grüßen Sie herzlich von der Tagung der Landessynode und berichten Ihnen gerne in bewährter Form von unseren Eindrücken und aus unserer Ausschussarbeit. Ausführliche Berichte zu den Hauptthemen der Synode finden sie auf der Homepage der Synode (https://landessynode.bayern-evangelisch.de/fruehjahrstagung2019.php). Vielleicht haben Sie ja Interesse im Herbst für die Landessynode zu kandidieren, dann finden Sie dort auch weitere Informationen zur Arbeit des kirchenleitenden Organs.

Die vorletzte Tagung der Synodalperiode fand in Lindau statt, das sich von seiner schönsten Seite zeigte. Das Schwerpunktthema der Tagung war „Christus ist unser Friede“ – der Themenbogen spannten sich vom Gottesdienst über Impulsvorträge am Montag und Dienstag, von denen wir im untenstehenden Teil berichten. Da die Synode in unserem Kirchenkreis stattfand, durften wir Kirchenkreissynodale die Andachten gestalten. Der Geist der Friedenssynode war auch in unseren Andachten spürbar.  ... Den vollständigen Schwabenbrief dfinden Sie H I E R.

Unsere schwäbische Vertretung in der Landessynode hatte in Lindau ein Heimspiel.

Lindauer Gemeindebrief ausgezeichnet

28. März 2019 - 12:43

Der "Monatsgruß" aus Lindau ist im Rahmen der Landessynode von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm ausgezeichnet worden.

Unter 101 eingesendeten Gemeindebriefen teilt er sich mit einer Selber Gemeinde den ersten Platz. Darüber freuen sich die Lindauer sehr und macht sie auch ein wenig stolz. Das Preisgeld beträgt 875 Euro.

Dekanatssynode

28. März 2019 - 12:09

Die Delegierten der Kirchengemeinden des Evang.-Luth. Dekanatsbezirks Kempten haben sich in Oberlöchlers zu ihrer ersten Dekanatssynode der neuen Legislaturperiode getroffen. Die Synode besteht zu zwei Dritteln aus nichtordinierten Mitgliedern und ist als Dekanatsparlament ein wichtiges Leitungsgremium. Daher mussten die Synodalen zunächst ihre beiden ehrenamtlichen Vertreter für das Präsidium wählen und anschließend über die Besetzung des beschließenden Dekanatsausschusses abstimmen. Als Präsiden wurden mit großer Mehrheit gewählt Ann-Kathrin Ulreich (32) von der Matthäuskirche Kempten und Hans Ehrenfeld (65) von der Täufer Johannis Kirche Sonthofen. Gewählt wurden außerdem 20 Mitglieder des Dekanatsausschusses, der sich nicht nur aus Gemeindevertretern zusammensetzt, sondern dem auch verschiedene Funktionsträger aus dem Dekanat angehören. Drei Mitglieder wird der Ausschuss selbst noch nachberufen. Auf den Dekanatsausschuss warten in den nächsten sechs Jahren so wichtige Themen wie die Umsetzung eines neuen Landesstellenplans oder Grundsatzfragen zur Immobiliensicherung und –bewirtschaftung.

Hier finden Sie die aktualisierte Mitgliederliste der Dekanatssynode mit Dekanatsausschuss und ein Materialarchiv.

Das Präsidium des Evang.-Luth. Dekanatsbezirk ist wieder vollständig. Von links: stellv. Dekan Wolfgang Krikkay (Neugablonz), die neuen Präsiden Hans Ehrenfeld und Ann-Kathrin Ulreich, Dekan Jörg Dittmar und stellv. Dekan Joachim Spengler (Füssen). Foto: J. Martin

Zwischen den Wahlgängen stellte Dekan Jörg Dittmar seinen Dekansbericht vor, der sich diesmal schwerpunktmäßig der Ökumene widmete. Im Blick auf die aktuellen Entwicklungen sagte Dittmar, dass sie vielfach vom Stand persönlicher Beziehungen abhängig seien. Umso mehr gelte es die Ökumene überall dort zu fördern, wo sich dazu Chancen eröffneten. Sehr kritisch bewertete der Dekan die Gemeindeentwicklungsstrategie der Diözese Augsburg. Es entstünden Gemeindeverbünde, die unorganisch und pastoral kaum zu bewältigen seien. Dadurch scheine die katholische Kirche aus der Fläche zu verschwinden. Dies betreffe in der Diaspora die evangelische Kirche insofern mit, als dies die Entkirchlichung des Landes massiv beschleunige.

Ausführlich äußerte sich Dekan Jörg Dittmar zu den Missbrauchsfällen, der medialen Berichterstattung sowie zur neuen Studie des Ulmer Professors Dr. Jörg Fegert. Dieser setzt für beide Kirchen jeweils 114.000 Fälle sexuellen Missbrauchs an, wobei er die Zahlen errechnet hatte aus Umfragen und repräsentativen Hochrechnungen auf die Gesamtbevölkerung. Kein Wunder also, so Dittmar, dass die Forscher einer von der katholischen Kirche in Auftrag gegebenen Studie vollkommen andere Fallzahlen vorlegen. Zwischen 1946 und 2014 erfasste sie 3.677 Opfer. Eine vergleichbare Studie liege für die Evangelische Kirche in Deutschland zurzeit noch nicht vor, aber für die Landeskirche Niedersachsens seien seit 1950 107 Fälle aktenkundig und in der bayerischen Landeskirche 25. Es sei zwar mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, aber die Differenzen zu den Ergebnissen von Prof. Dr. Fegert blieben eklatant. 

Selbstverständlich entschuldigten die Zahlen keinen einzigen Fall und den Opfern könnten sie in keinster Weise helfen, aber sie zeigten, dass die mediale Berichterstattung sachgemäßer ausfallen könnte. Insbesondere kann ich „nicht akzeptieren, dass wir in der Missbrauchsdebatte undifferenziert mit der röm. Kirche in eine Ecke gestellt werden“, sagte Dittmar.

Im Blick auf die Entwicklung der evangelischen Kirche in Bayern forderte Dittmar von der Kirchenleitung vor allem Klarheit in den Entscheidungen, Rückenwind für die Arbeit vor Ort und ein stetes Bemühen um Transparenz in Finanz- und Personalentscheidungen. Zudem fehle es an einem konstruktiven, seelsorgerlichen und theologischen Umgang mit dem Mitgliederverlust. Er selbst sehe die Kirchenaustritte als Teil eines gesellschaftlichen Megatrends, der weder mit Strategien noch irgendwelchen Maßnahmen zu stoppen sei. „Wir wandeln uns von der Volkskirche zur Beteiligungskirche. Und wir erleben eine Entsolidarisierung in aller Breite“, sagte der Dekan. Christen dürften trotzdem fröhlich bleiben, denn sie säten nicht auf Effizienz, sondern auf Hoffnung und ein Reich, das erst noch komme.

Der neue Dekanatsausschuss. Von links
1. Reihe: Martin Strauss, Jutta Martin, Joachim Spengler
2. Reihe: Hans Ehrenfeld, Sandra Höllisch, Heide Holzäpfel, Bruno Fischle, Jörg Dittmar, Bärbel Hehemann
3. Reihe: Andreas Huber, Benedikt Geiger, Ann-Kathrin Ulreich, Wolfgang Krikkay, Vitus Schludermann, Dr. Michael Brandt, Frank Wagner

Kempten, 28.3.19 / Jutta Martin Öffentlichkeitsarbeit

Stellenausschreibung

21. Februar 2019 - 11:57

Die Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Kempten sucht ab sofort einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Finanzbuchhaltung in Vollzeit oder Teilzeit. Hier geht´s zur Stellenausschreibung.

Dekan Jörg Dittmar On Air

21. Februar 2019 - 9:04

unser Dekan Jörg Dittmar ist im März wieder im Bayerischen Rundfunk zu hören.

Die Andachten in der Reihe "Auf ein Wort" werden ausgestrahlt

Sonntag, 3.3. - 21:58 Uhr BR3

Donnerstag, 7.3. - 21:58 Uhr BR3 - 22:58 Uhr BR1

Samstag, 9.3. - 21:58 Uhr BR3

Montag, 11.3. - 21:58 Uhr BR3 - 22:58 Uhr BR1

Mittwoch, 13.3. - 21:58 Uhr BR3 - 22:58 Uhr BR1

Freitag, 15.3. - 21:58 Uhr BR3 - 22:58 Uhr BR1

Sontag, 17.3. - 21:58 Uhr BR3

Zudem werden sie als Podcasts und zum Nachlesen vom BR ins Netz gestellt (www.br.de)

Von Türmen und Narren

15. Februar 2019 - 10:57

Herzliche Einladung zum Gottesdienst am Faschingssontag
3. März 20219
10.00 Uhr
Dreifaltigkeitskirche Kaufbeuren

Predigt in Reimen mit wenigen Ungereimtheiten von und mit Werner Schendel

Abt Dr. Notker Wolf in Obergünzburg

11. Februar 2019 - 16:20

Der emeritierte Abtprimas der Benediktiner hält einen Vortrag in Obergünzburg zum Thema "Wo bleiben die Christen, hat das Christentum ausgedient?"

am Freitag, 8. März 2019, 20.00 Uhr im Hirschsaal der Marktgemeinde Obergünzburg, Marktplatz 4.

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Eine Veranstaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Obergünzburg. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Zum Thema: 

Wir, die Christen, haben ein Problem: Die Kirchenaustritte häufen sich in beängstigendem Maße! Gerade noch gut 50 % unserer Mitbürger bekennen sich zu einer christlichen Religionsgemeinschaft. Darauf nur mit Umorganisationen zu antworten, ist wohl der falsche Weg: Denn, unterstellt, diese Entwicklung schreitet fort, bleibt wohl irgendwann nichts mehr, um es umzuorganisieren. Und dann ist es aus mit einem christlich orientierten Leitbild in Deutschland!

Wer Abt Notker kennt, weiß, dass auch ihm diese Situation erhebliche Sorgen bereitet. Sie brennt ihm geradezu "unter den Nägeln". Er hat sich in seinen Auftritten in Funk und Fernsehen und seinen Büchern vehement der christlichen Sache angenommen. Dabei war er nie doktrinär, sondern hat immer nach Lösungen gesucht, die einen möglichst breiten Konsens in der Gesellschaft möglich machten. Egal, ob er dabei gelegentlich auch den Unmut derer herausforderte, denen seine Ansichten nicht ganz oder gar nicht "in den Kram" passten. Er behält stets unsere gemeinsame christliche, biblisch begründete Grundauffassung als Leitstrahl im Auge. Das ist für ihn selbstverständlich und Voraussetzung für uns, das Gespräch mit ihm zu suchen.

Zur Person:

Dr. phil. Notker WoIf OSB, geb. 1940 in Bad Grönenbach/Allgäu, trat 1961 in die Erzabtei St. Ottilien ein, studierte Philosophie an der Päpstl. Hochschule S. Anselmo in Rom, Theologie und Naturwissenschaften an der LMU München. 1968 wurde er zum Priester geweiht und 1971 als Dozent an die Benediktinerhochschule S. Anselmo nach Rom berufen. 1977 wurde er zum Erzabt von St. Ottilien gewählt und damit auch zum Abtpräses der weltweiten Ottilianer Benediktinerkongregation. 1m Jahre 2000 wurde er zum Abtprimas der Benediktinerkonföderation gewählt, 2008 und 2012 nochmals für je weitere vier Jahre. 2016 ist er wieder in die Erzabtei St. Ottilien zurückgekehrt. Daneben ist er Autor mehrerer Bestsellerbücher. Seine Hobbies sind Querflöte, E-Gitarre und Sprachen.